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Leben & Freizeit

Sexspielzeug? Nicht für Bündner!

Südostschweiz
29.03.2019, 04:30 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Bevor wir uns an die Interpretation der Auswertung ranmachen, sollten wir klären, wer denn überhaupt Sexspielzeuge kauft? Sind es besonders experimentierfreudige, besonders versaute, besonders reiche oder doch einfach besonders lustvolle Menschen? Oder bestellt sich der- oder diejenige Sexspielzeug, bei dem oder der es zu Hause nicht so läuft wie gewünscht? Darüber lässt sich streiten und pauschale Aussagen haben beim Thema Sex ohnehin keine Gültigkeit.

Deshalb betrachten wir die erhobenen Verkaufszahlen vom Onlineshop Amorana in der Folge mit einem Schmunzeln und liefern eine von vielen möglichen Interpretationen:

Do it yourself?

Bündner rangieren mit ihrem Einkaufsvolumen im vergangenen Jahr gerade mal auf Platz 19 von 26. Nachgefragt in der Redaktion, woran das liegen könnte, kam die Mehrheit zum Schluss, dass Bündner eben noch selbst Hand an ihre Gerätschaften legen. Eine Elektrozahnbürste beispielsweise sei mit etwas handwerklichem Geschick und gewissen Materialien aus dem Baumarkt rasch in einen Deluxe-Vibrator umfunktioniert. «Handmade» und «Do it yourself» sollen folglich die Bündner Rangierung auf dem mittelmässigen Platz erklären.

Stadt-Land-Sexspielzeug-Graben

Bei der Auswertung fällt weiter auf, dass es sich bei den Top-6-Platzierungen um ländliche Kantone handelt. Obwalden schwingt dabei obenaus und hat ein besonders intensives Jahr hinter sich. Glarus belegt auf Platz 4 ebenfalls einen Spitzenplatz.

Am anderen Ende der Tabelle rangiert nun zum dritten Mal in Folge der Kanton Basel-Stadt. Gut möglich, dass Graubünden Tourismus auch deshalb die Basler im vergangenen September als Gastkanton ausgewählt hat. Schliesslich lernt man am besten von den Besten.

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