Schon als Bub träumte er von der eigenen Gelateria
Es gehört wohl zum ultimativen Ferienfeeling: unter der Sonne Italiens durch die Altstadt eines schönen Städtchens schlendern, die Sonnenbrille auf der Nase und dabei ein hausgemachtes, köstliches Gelato löffeln. Auf Sardinien hat auch Marco Stüssi seine Liebe zur Glace entdeckt. «Dort habe ich als Kind sicher fünf Glaces am Tag verputzt», erinnert sich der heute 19-Jährige. Nun möchte er seine eigene Gelateria eröffnen.
Seine Leidenschaft für die süsse Schlemmerei wurde als Kind immer grösser, und die Neugier stieg so weit, dass der Molliser wissen wollte, wie man Glace selber herstellt. Mit einer kleinen Maschine machte er seine ersten Versuche. Sie war ein Geschenk seines Grossvaters. «Mit ihm habe ich dann die verschiedenen Sorten ausprobiert», erzählt Marco Stüssi.
Werbung über Whatsapp
Nach seiner Lehre als Kaufmann im «Märchenhotel» in Braunwald hat Stüssi die Glaceherstellung weiterentwickelt. Er besuchte sogar die Gelato University Stuttgart, um das Handwerk zu erlernen. «Meine Chefs vom ‹Märchenhotel› und die Kunden waren von den Glaces begeistert.»
Angestachelt durch diesen Erfolg, reifte der Entschluss endgültig, ein eigenes Geschäft zu eröffnen. «Aber schon als Elfjähriger wusste ich, dass ich eines Tages meine eigene Gelateria eröffnen will. Ich habe damals sogar eine Whatsapp-Gruppe gegründet, um meine Familienmitglieder zu informieren, welche Sorte Glace ich neu im Sortiment habe», sagt Stüssi.
Unterwegs mit der Glacetheke
Im März dieses Jahres hat Marco Stüssi den ersten grossen Schritt zur Erfüllung seines Bubentraums gemacht: Er hat das Unternehmen mit dem Namen «Casa Stüssi» gegründet. «Ich habe mir eine mobile Glacetheke gekauft, mit welcher ich etwa bei Veranstaltungen meine Produkte verkaufen kann. Oder ich platziere die Theke an einer Strassenecke, um das Eis unter die Passanten zu bringen», erklärt Marco Stüssi.
Die Eistheke von «Casa Stüssi» kann zudem gemietet werden, für Hochzeiten, ein Quartierfest oder Geburtstagspartys.