Sanierung des Werkhofs Biäsche wird vom Kanton unterstützt
Der Werkhof Biäsche ist seit 2008 im Besitz des Bundes. Ende 2012 wurde zwischen dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) und dem Kanton Glarus eine Nutzungsvereinbarung abgeschlossen. Diese regelt neben Nutzung, Betrieb und Unterhalt auch die Erneuerung und Sanierung des Werkhofs.
Gebäude ist in schlechtem Zustand
2012 wurde bei einer ausführlichen Inspektion festgestellt, dass die Gebäude in schlechtem Zustand und sanierungsbedürftig sind. Die Flachdächer sind undicht und das Mauerwerk ist zum Teil marode. Die verbauten Eternit-Platten seien mit grosser Wahrscheinlichkeit asbesthaltig, schreibt der Kanton in einer Mitteilung. Da viele Anlagenteile ihre Lebensdauer erreicht haben, ist in den nächsten Jahren mit Ausfällen, Defekten und Reparaturen zu rechnen. Das Sanierungskonzept zielt auf den Erhalt der Bausubstanz für eine geplante Nutzungsdauer von mindestens fünfzehn weiteren Jahren ab. Mit der Sanierung wurde im April 2020 begonnen, der Abschluss des Projekts ist für Januar 2021 vorgesehen, heisst es weiter.
Polizei ist auf Nutzung angewiesen
Die Kantonspolizei betreibt seit Jahrzehnten im Werkhof Biäsche einen Polizeistützpunkt und ist auf dessen Erhalt angewiesen. Der Standort bietet erhebliche Vorteile für die Autobahnbetreuung und die regelmässig stattfindenden Schwerverkehrskontrollen. Dazu gehören eine Brückenwaage und ein Einvernahmezimmer. Nachdem der Polizeistützpunkt Näfels enge Platzverhältnisse aufweist, ergibt sich im Werkhof Biäsche die Möglichkeit, im Rahmen der Sanierung die nötigen Platzverhältnisse für die zusätzlichen Polizeistellen innerhalb der Regionalpolizei zu schaffen.