Rund 5560 Hirsche sollen erlegt werden
Ende September hat sich die Hochjagd zu Ende geneigt. Nun ist klar, die Hochjagdstrecke ist zwar sehr gut ausgefallen, trotzdem sieht der Plan für die bevorstehende Sonderjagd anspruchsvoll aus, wie es in einer Mitteilung heisst.
Hochwild- und Rehjagd abgeschlossen
In den drei Wochen der Bündner Hochjagd 2020 sind im Vergleich zum Vorjahr rund 30 Prozent mehr Hirsche und Rehe erlegt worden. Damit aber der jagdliche Auftrag komplett erfüllt werden könne, müssten eine erhebliche Anzahl Hirsche und Rehe zusätzlich bei der Sonderjagd, welche im November beginnt, erlegt werden.
Der diesjährige Abschussplan der Hoch- und Sonderjagd sieht insgesamt den Abschuss von 5560 Hirschen vor. Die Anzahl ist gleich hoch wie im Vorjahr. Anders als in 2019 sieht dafür die Anzahl der weiblichen Tiere, die bei beiden Jagden erlegt werden müssen, aus. In den Regionen mit grossen Wald-Wild-Konflikten wurde der Anteil von 50 auf 55 beziehungsweise 60 Prozent erhöht. Sprich, der Abschussplan der gesamten Hoch- und Sonderjagd 2020 sei dann erfüllt, wenn mindestens 3154 weibliche Tiere erlegt worden seien, heisst es weiter. Ein Jahr zuvor waren es noch 3116 weibliche Tiere.
Sonderjagd soll Hirsch- und Rehbestände regulieren
Damit der gesamte Abschlussplan jedoch umgesetzt werden könne, beziehungsweise eine Regulation der Hirsch- und Rehweildbestände möglich sei, brauche es die Sonderjagd im November und Dezember. Laut Mitteilung sind bei der Sonderjagd insgesamt 2195 Hirsche, in allen 21 Hirschregionen zu erlegen.