Nach Herzinfarkt: Stämpf konnte dem Tod von der Schippe springen
In der Nacht hat er einen Druck gespürt – am Morgen dann einen Stich im Herz. Dann wusste er: «Jetzt stimmt etwas nicht mehr». Kurz darauf sass der 53-jährige Bündner Musiker «Stämpf», alias Stephan Schmid, bereits im Taxi in Richtung Krankenhaus, wie er gegenüber Radio Südostschweiz erklärte. Weshalb er nicht in der Ambulanz war, weiss er selbst nicht, wie er schmunzelnd zugibt.
Im Notfall wurde Stämpf rasch betreut und kurz darauf lag er bereits auf dem Operationstisch. «Auf der Notfallstation sind mir Tränen über das Gesicht gekullert, das Gefühl war sehr einengend.»
Die Ärzte haben ihm während einer Operation Stents eingesetzt. Stents werden in Gefässe eingesetzt, um sie zu stützen und offen zu halten. «Du bist dabei und siehst es auf dem Bildschirm. Und plötzlich geht es dir besser.» Eine Stunde lag er auf dem Operationstisch, danach konnte er wieder lachen, sagt er weiter.
Wen Stämpf nach seinen ersten Anzeichen eines Herzinfarkts kontaktiert hat – und weshalb es nicht seine Frau war – das und noch vieles mehr gibt es im Interview von RSO-Moderator Simon Lechmann mit Stämpf zu hören.