«Machbar» ist mehr als machbar
Im Herbst 2019 haben die beiden Pädagoginnen und Gestalterinnen Eva Blanke und Sandra Rossi «machbar» ins Leben gerufen. Ein Lernort in Chur für alle Schulkinder. Nun wurde das Projekt von der Dr. Hedwig Stauffer Stiftung ausgezeichnet, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Stiftung mit Sitz in Basel anerkennt Projekte, welche innovativ sind und die Inklusion fördern. «Machbar» erhielt von der Stiftung eine Preissumme von 10'000 Franken.
Inklusion:
Laut Aktion Mensch bedeutet Inklusion, dass alle Menschen die Gesellschaft gleichberechtigt mitgestalten können und es keine Unterteilungen gibt. Das heißt, dass jeder Mensch die Möglichkeit erhält, sich vollständig und gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen – und zwar unabhängig von individuellen Fähigkeiten, ethnischer wie sozialer Herkunft, Geschlecht oder Alter.
Für alle Kinder geeignet
Das Angebot von «machbar» sei für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren mit oder ohne Behinderung, heisst es weiter. Damit es allen Kindern zur Verfügung stehe, sei es zudem kostenlos. «Wir bieten den Kindern einen stabilen Rahmen fürs Lernen und Kreativwerden», erklärt Eva Blanke in der Mitteilung.
Jeden Mittwoch von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr findet «machbar» im Haus Planaterra an der Reichsgasse in Chur statt, wie es weiter heisst. Geleitet werden die Nachmittage von den Eva Blanke oder Sandra Rossi mit Unterstützung zweier Kantonsschülerinnen aus Chur.