Branschis Aussage findet viel Zustimmung
Sehr geehrter Herr Branschi
Vielen Dank für Ihren Artikel betreffend Gäste in Davos. Wir sind seit 63 Jahren zweitheimisch und zum Beispiel beim HCD sehr präsent. Wir fühlen uns in Davos wie viele andere je länger je mehr nicht mehr so willkommen, seit sich gewisse Gästegruppen so breit machen und ihr Verhalten sehr von unseren Gewohnheiten abweicht. Wir sind der Meinung, dass der Ferienort Davos in Zukunft nur mit einer durchmischten Gästeschaft attraktiv bleiben kann.
Silvia und Jürg Lattmann, Davos Wolfgang
Kinderwagen-Entsorgung
Danke Herr Branschi, dass Sie mal Stellung nehmen bezüglich unserer speziellen Gäste. Was ich am Montag, 21. August, auf dem Wanderweg gesehen habe, ist der Gipfel der Frechheit! Entsorgen einfach den Kinderwagen, wahrscheinlich weil bemerkt wurde, dass der Bergwanderweg keine Kinderwagen-Autobahn ist! Der weitere Weg nach Monstein ist ja noch holpriger und eben bergig. Wie kann man so arrogant und frech sein, einfach den Wagen dort stehen zu lassen? Nach dem Motto: «Nach mir die Sintflut». Was müssen wir uns noch alles gefallen lassen von dieser Arroganz? Ja, es gibt einen kleinen Prozentsatz, die anständig sind. Die leiden auch unter dieser inakzeptablen Situation, wie wir sie leider jedes Jahr schlimmer haben. Wir verlieren immer mehr unsere guten Gäste.
Das hat nichts mit Rassismus zu tun, wohlgemerkt. Das sind leider Tatsachen. Wir können die Sicht der Dinge gerne mal ändern! Dann ist diese Gästeschar uns gegenüber rassistisch. Denn es wird nichts, aber auch gar nichts respektiert, was Anstand, Gebrauch und Sitte ist! Gehe ich in ein fremdes Land, muss ich auch Regeln und Sitten befolgen, sonst würde ich schon längst hart gebüsst.
Bitte Davos, so kann es nicht weitergehen. Ein friedliches, respektvolles, anständiges Miteinander, auch von allen Gästen, das wünsche ich mir.
Susanne Külbs, Davos Platz