Schweizer Abflüsse verstopfen – Grund Nummer 4 kennt kaum jemand
Wer in der Schweiz lebt, weiß: Hier ist nicht nur das Trinkwasser hart, sondern manchmal auch das Leben eines Abflusses. Zwischen älteren Gebäuden, kalkhaltigem Wasser und Küchengewohnheiten, die stark von Fondue, Raclette und Pasta geprägt sind, haben unsere Leitungen einiges auszuhalten. Wenn der Abfluss plötzlich gluckert, langsam abläuft oder streng riecht, steckt meist mehr dahinter als nur «ein bisschen Schmutz».
Grund genug, die 6 ekligsten Ursachen genauer anzuschauen – inklusive einer, von der fast niemand weiß.
1. Haare, die sich zu dichten «Filzrollen» verwandeln
Haare gehören eigentlich auf den Kopf – und doch landen sie zuverlässig im Duschabfluss. Zusammen mit Duschgel und Shampoo bilden sie eine zähe, klebrige Masse, die sich im Rohr festsetzt.
Mit der Zeit entsteht daraus eine richtig kompakte Filzmatte, die kaum noch Wasser durchlässt.
Tipp: Ein einfacher Haarfang-Sieb erspart viel Ärger und erstaunlich viele Notfalleinsätze.
2. Fettige «Fatbergs» in Küchenleitungen
Was flüssig in die Spüle gegossen wird, bleibt selten lange flüssig. Besonders Fondue- und Raclette-Fett kühlt im Rohr sofort ab und verbindet sich mit Spülmittel zu harten, wachsartigen Brocken.
Diese sogenannten Fatbergs wachsen Schicht für Schicht und verengen die Leitung so stark, dass selbst klares Wasser Mühe hat, durchzukommen.
3. Speisereste, die nie in die Spüle gehören
Obwohl wir es alle wissen, passiert es trotzdem: Reste landen im Abfluss, die dort absolut nichts zu suchen haben. Besonders häufig in Schweizer Haushalten sind: