Wie Lernen in den Ferien Spass macht
Neugier und Spass am Experimentieren, Forschen und Lernen, und das auch noch in den Ferien? An der Kinderuni der Schweizerischen Alpinen Mittelschule Davos (SAMD) kommen Kinder von der vierten bis sechsten Primarklasse auf ihre Kosten. Es sind solche, die ihren Eltern oder Lehrpersonen oft vergeblich Löcher in den Bauch fragen, die selber ausprobieren möchten und ihre Fragen schliesslich auch selbst beantworten wollen. Und von diesen Kindern gibt es nicht nur ein paar wenige, wie der alljährliche Erfolg der Kinderuni beweist.
Für die Beliebtheit der Kinderuni sorgen aber auch attraktive Themen, wie das der faszinierenden Welt der Künstlichen Intelligenz. Nach einer Einführung in die KI experimentierten die Kinder selbst mit existierenden Algorithmen, wie «Stable-Diffusion»-Bildgeneratoren, «Utility AI» oder dem Erstellen von 3D-Modellen von Personen aus Bildern. Lernen, wie der Computer lernt, um dann mit der Programmiersprache «Scratch» eine eigene kleine KI programmieren, so bekommt niemand Angst vor der Künstlichen Intelligenz.
Beim Projekt «Geheimnisse des Wassers» erforschten die Kinder den Davosersee, nahmen Wasserproben und untersuchten diese im Labor auf Plankton, die Trophiestufe und den Sauerstoffgehalt. Sie entdeckten dabei die vielfältigen Wunder des Lebenselixiers Wasser und wurden zu Hydroexpertinnen.
Die dritte Gruppe «Heisse Füsse, fiese Konkurrenten – Alpenpflanzen unter Druck» startete auf eine Exkursion von Davos nach Grönland – im übertragenen Sinne. Denn um diesen Wechsel in der Flora nachzuvollziehen, mussten die jungen Forscherinnen nur knapp tausend Meter höher in die Berge wandern. Wer dort oben überleben kann, muss einige Tricks auf Lager haben, das konnten die Kinder hautnah erleben und untersuchen.