IG Sardona will sich neu organisieren
Erstmals sei die Delegiertenversammlung (DV) der Interessengemeinschaft (IG) Tektonikarena Sardona elektronisch durchgeführt worden, steht in einer Medienmitteilung. «Aufgrund der Coronakrise» natürlich, aber ansonsten offenbar problemlos: «Die technischen Herausforderungen konnten dabei gut gemeistert werden.»
Die Delegierten der elf Welterbegemeinden haben allen Geschäften einstimmig zugestimmt und dabei auch den Startschuss für eine Überführung der Welterbe-Trägerschaft in eine neue Rechtsform gegeben. Vermisst worden sei bei der DV «naturgemäss der persönliche Kontakt».
Ein Ausschuss der IG hatte auf dem Zirkulationsweg beschlossen, die für den 30. März geplante DV elektronisch durchzuführen, «aufgrund der Vorgaben des Bundes zur Bewältigung der Coronakrise». Eine zeitliche Verschiebung der Versammlung habe der Ausschuss als nicht sinnvoll erachtet, weil unklar gewesen sei, «wie lange die aussergewöhnliche Situation rund um das Coronavirus» noch anhalte. Zudem sei der Ausschuss der Ansicht gewesen, keine speziell umstrittenen Geschäfte traktandiert zu haben. Diese Einschätzung teilten die Delegierten offensichtlich. Sie stimmten allen Geschäften einstimmig zu.
Rechnung 2019 leicht im Plus
Der Jahresrückblick auf 2019 zeigte mit einer reich illustrierten elektronischen Präsentation die Welterbe-Highlights des letzten Jahres. Für eine verstärkte Identifikation bei der Bevölkerung und diversen Interessengruppen gesorgt habe:
- eine wiederum grosse Präsenz an Messen und Aktionstagen
- Inszenierungen