«Ich bin meiner Linie treu geblieben»
Die 23-jährige Churerin Jolene Jäger ist vergangene Woche in die «Love Island»-Villa eingezogen, also eigentlich auf den zusätzlichen Glamping-Platz – Glamping steht für Glamourous Camping und ist quasi die Luxusvariante des gewöhnlichen Zeltens. Jolene wurde in der Show als Granate angekündigt, so werden alle Neuankömmlinge genannt, die die Show crashen und aufwirbeln sollen. Ihre Zeit als Granate währte aber nur kurz: Mittlerweile befindet sich Jolene wieder zu Hause in Graubünden. Die Enttäuschung über die schnelle Rückkehr sei zwar gross, dafür sei die Bündnerin nun aber reich an Erfahrungen.
Churerin mischt TV-Show «Love Island» auf
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt
Aber beginnen wir von vorne. Wer «Love Island» kennt, weiss, dass in der Vergangenheit schon der eine oder andere Kandidat mit Schweizer Wurzeln in der TV-Show die grosse Liebe (oder etwas in der Art) gesucht hat. Was aber steckt hinter der Teilnahme der Churerin? «Ich wollte einfach etwas Neues ausprobieren», sagt Jolene Jäger gegenüber Radio Südostschweiz. Immerhin sei sie schon drei Jahre Single und habe es im Alltag nicht geschafft, jemanden kennenzulernen. «Ich dachte mir dann: ‹Warum auch nicht›.»
Das Gefühl, als der Einzug bevorstand, sei unbeschreiblich gewesen. Man laufe zur Location und werde von gefühlt hundert Kameras begleitet. «Das kennt man halt nicht aus dem normalen Leben. Es war Nervenkitzel pur, gemischt mit Freude auf das bevorstehende Erlebnis.»
Keine Intrigen ...
Jolene verbrachte also ein paar Tage auf einem Glamping-Platz. Drei Männer aus der Hauptvilla und zwei weitere, neu angereiste Frauen waren mit ihr da. Es knisterte bereits heftig zwischen manchen Kandidaten, nicht so aber bei der Bündnerin. Zwar hatte sie an einem Kandidaten namens Josua Interesse, wie sie auf Instagram nach dem Auszug erklärte. Dieser fand jedoch an Jolenes Konkurrentin mehr Gefallen. Nach wenigen Tagen musste die Bündnerin daher die Show wieder verlassen.