Hinfahren, Parkieren und Schlafen im Avers
Die Pandemie hat den Tourismus beeinflusst. Ferien im Inland wurden zum Trend. Ab ins Wohnmobil, raus in die Natur. Dies ist mit ein Grund, weshalb eine Gemeinde in Graubünden nun als erste Schweizer Ortschaft die App «Parkn'Sleep», was englisch für «Parkieren und Schlafen» steht, nutzt. Begonnen hat die Geschichte im Gemeindevorstand Avers, wo händeringend nach einer Lösung für die zunehmende Anzahl Wildcamper gesucht wurde. «Die Menschen haben einfach überall campiert. Es gab ja auch kein eigentliches Verbot», sagt Kurt Patzen, Gemeindepräsident von Avers, zu Radio Südostschweiz. Robert Garbade, Mitglied des Gemeindevorstands, pflichtet ihm bei: «Einige Camper haben sich einfach irgendwo in der Natur erleichtert. Als dann im Frühling der Schnee schmolz, wurde das Ausmass sichtbar. Fäkalien auf Kuhweiden sind problematisch.»