«Haut ist dünner geworden»
«Als ich um 10 Uhr ins Spital kam, stand eine Sitzung mit dem verantwortlichen Kader auf dem Programm. Dabei besprachen wir das Behandlungskonzept für die Covid-19-Patienten. Hier ging es zum Beispiel um die richtige Ernährung, die Beatmung und die Schmerztherapie. Danach erfasste ich Patientendaten für das neu geschaffene, nationale Register. Darin halten wir die Daten der Covid-19-Patienten fest. Neben einigen Vitalfunktionen erfassen wir Vorerkrankungen, das Alter und den Verlauf der Krankheit. Ebenso wird erfasst, wohin der Weg nach der Intensivstation geführt hat; auf die normale Abteilung oder ob der Patient verstorben ist?
Bevor die Übergabe meines Kollegen der Frühschicht an mich erfolgte, las ich mich in die Patientenakten ein. Kaum hatte ich den Dienst übernommen, folgte ein Neueintritt eines Covid-19-Patienten, den es zu versorgen galt. Hier geht es beispielsweise um die richtige Beatmung und die Gabe von Antibiotika.
Bevor die Patienten auf die IPS kommen, werden sie auf einer Covid spezialisierten normalen Abteilung oder in auswärtigen Spitälern behandelt. Die Patienten sind mehrere Wochen bei uns auf der IPS – bei unkomplizierten Verläufen.