Führungsstäbe helfen im Linthgebiet
Alle sechs Regionalstellen unter dem Dach der kantonalen Stiftung halten ihre Dienstleistungen aufrecht und nutzen dafür ihr regionales Netzwerk, wie Thomas Diener, Vorsitzender der Geschäftsleitung, in der Mitteilung zitiert wird. «Der hohe Bedarf nach Unterstützung, den vor allem Hochaltrige ohne Angehörige haben, hört wegen der Coronakrise nicht einfach auf», so Diener. Dem sei Rechnung getragen worden, die Dienstleistungen würden im ganzen Kanton weiter erbracht.
Helfer wirken etwa bei Verteilung von Mahlzeiten mit
Vor allem arbeiten die Regionalstellen dabei mit den regionalen Führungsstäben zusammen, die sich überall in den Gemeinden gebildet haben und zu denen auch die Zivilschutzorganisationen zählen.
Auf Unterstützung von gleich drei Führungsstäben kann beispielsweise Gerda Previtali zählen. Sie ist Regionalstellenleiterin von Pro Senectute Zürichsee-Linth: «Wenn wir etwa für den Transport einer kranken Person die Abstandsregeln einhalten müssen, können wir einen Bus organisieren. Oder wir finden über ein Heim ein Ferienbett, wenn Angehörige die Unterstützung einer betagten Person nicht mehr schaffen.» Auch bei der Mahlzeitenverteilung oder beim Einkaufen wirkten Helferinnen und Helfer der regionalen Führungsstäbe mit.
«Es ist beeindruckend, was vor allem die Politischen Gemeinden und unser Milizsystem in kurzer Zeit zustande brachten. Da ging ein richtiger Ruck durch die Gesellschaft», sagt Previtali. Die Vertreter der Führungsstäbe fragten regelmässig nach, ob Bedarf nach Unterstützung vorhanden sei. «Das ist sehr entlastend. Wir wissen immer, dass Hilfe da ist, wenn es brennen würde.» Die älteren Menschen zu Hause, so Previtali, seien derzeit «auf ihre Grundbedürfnisse herunterreduziert. Das ist heftig.»