Frischzellenkur für eine Institution
Das Lehrlingshaus Engiadina in Samedan müsse saniert werden, heisst es in einer Mitteilung der Genossenschaft, welche das Haus betreibt. Einiges wurde schon erledigt, vieles steht noch an. Das Haus wurde im Jahr 1968 erbaut; 1992 wurde es saniert und erweitert. Im Jahr 2010 wurde die Haustechnik von 1968 saniert. 2018 wurden das Erdgeschoss sowie das Elektro-Tableau erneuert. 2019 schliesslich wurde die Wohnung des Hausleiters renoviert.
Es bleibt aber weiterhin einiges zu tun: Die Teppiche sind 11 Jahre, die Anstriche 28 Jahre und die Innentüren wie Schränke in den Zimmern sogar 53 Jahre alt. Gegenüber Radio Südostschweiz erklärte Jan Harbott, welcher für die pädagogische Betreuung der Jugendlichen zuständig ist: «Gewisse Teile der Einrichtung wurden bereits vor über 50 Jahren verbaut. Manche Türen sind zum Beispiel einfach nicht mehr stabil. Private Duschen und WCs werden immer mehr nachgefragt.» Ausserdem sollen im Zuge der Sanierung im Lehrlingshaus hauptsächlich Einzelzimmer entstehen, nur noch elf Doppelzimmer sollen im Haus Platz finden. «Der allgemeine Lebensstandard ist gestiegen», so Harbott. Die Nachfrage nach Einzelzimmern ebenfalls.
Die Jugendlichen sollen in den Genuss von neuen, modernen Zimmern kommen. Zum Vergleich: