Schutz vor Einbrüchen: So kommt ihr sicher durch die dunkle Jahreszeit
Wenn die Tage kürzer werden und die Dunkelheit früher einsetzt, steigt gleichzeitig auch das Risiko für Einbrüche. Mit dem Wechsel in die Herbst- und Wintermonate finden Einbrecherinnen und Einbrecher nämlich ideale Bedingungen vor: weniger Passanten auf den Strassen, frühe Dämmerung und oft längere Abwesenheitszeiten der Bewohnerinnen und Bewohner. Im vergangenen Jahr kam es laut Statistik der Kantonspolizei Graubünden kantonsweit zu über 500 Einbruchdiebstählen.
Schutz vor Einbrüchen ist vielfältig
Doch wie schützt man sich effektiv vor Eindringlingen? René Schuhmacher von der Fachstelle Prävention der Kantonspolizei Graubünden erklärte in einem Interview aus einer früheren Berichterstattung: «Es gibt zum einen organisatorische Massnahmen wie das Schliessen von Türen und Fenstern, wenn das Haus verlassen wird. Zum anderen tragen mechanische und elektronische Sicherungssysteme wie Alarmanlagen zur Erhöhung des Einbruchschutzes bei.» Ebenso sollten Wertgegenstände richtig aufbewahrt werden. «Ein guter Tresor zu Hause oder ein Bankschliessfach sind empfehlenswert», so Schuhmacher.
Verwendet ihr irgendeine Art von Einbruchschutz in eurem Zuhause?
Zudem rät die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) zur stetigen Aufmerksamkeit und dazu, die Tür niemals Personen zu öffnen, die man nicht kennt. Auch ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn kann praktisch sein, um insbesondere während eigener Abwesenheit nebenan ein wachsames Auge zu haben. Wenn ihr länger verreist, können sich eure Nachbarn zusätzlich um eure Post kümmern, denn ein überquellender Briefkasten ist laut SKP fast schon eine Einladungskarte für potenzielle Eindringlinge.
Gestohlen wird bei Einbrüchen übrigens so ziemlich alles – von Bargeld über Schmuck zu elektronischen Geräten bis hin zu Tresoren. Daher lohnt es sich, schon bei einer einfachen Wohnung über Einbruchschutz nachzudenken.