Entrümpeln zum Jahresende fühlt sich sehr gut an
von Cornelius Raeber
Viele können ein Lied davon singen, die heutige Konsum- und Überflussgesellschaft macht es möglich: Im Laufe der Zeit sammelt sich im Haushalt so einiges an – im Keller, im Estrich und auch anderswo stapelt sich viel Unnützes. Gegenstände, die kaum lebensnotwendig sind und die man darum gut und gerne entsorgen könnte. Bücher, Kleider, CDs, Möbel, alte Ordner und vieles mehr.
Spätestens bei einem nächsten Umzug würde das grosse Aufräumen beginnen. Darum schon heute die Erkenntnis: Je weniger man besitzt, umso weniger muss man ins neue Heim mitschleppen und desto schneller geht die «Züglata». Der Start ins neue Jahr kann also Anlass dazu sein, wieder einmal genauer hinzuschauen und eine Entsorgungsaktion zu planen.
Eine schrittweise Planung hilft
Wenn dann irgendwann ein Umzug Realität werden sollte, empfehlen Aufräumprofis, frühzeitig mit dem Einpacken zu beginnen und genügend Zeit für das Verpacken und die allfällige Entrümpelung einzuplanen. Ein mehrstufiges Vorgehen soll für die nötige Motivation und einen geregelten Ablauf beim Wohnungswechsel sorgen.
So sollen in einem ersten Schritt drei Kisten bereitgestellt werden und diese mit «behalten», «vielleicht behalten» und «wegwerfen» angeschrieben werden. In der Folge kann jeder einzelne Bereich gestaffelt angegangen werden. Das heisst, beispielsweise bei Kleidern in Kategorien wie Jacken, Oberteile, Hosen, Röcke, Unterwäsche etc. vorzugehen. Mit diesem System behält man die Übersicht, wovon zu viel vorhanden und was noch brauch- und nutzbar ist – die Trennung von nicht mehr gebrauchten Artikeln fällt so etwas leichter.