Eine diskussionsfreudige Gemeinschaft
«Alles hat seine Zeit». Mit einigen besinnlichen Worten unter diesem Motto eröffnete Sozialdiakonin Brigitte Gafner die am Montag durchgeführte Herbstversammlung der Plätzler Reformierten. «Alles hat seine Zeit – Neues sammeln und Altes loslassen», dieser Leitspruch zog sich aber durch die ganze Veranstaltung. Denn Präsidentin Marianne Aguilera hatte den Rücktritt von Vorstandsmitglied Kathrin Buol zu verkünden, die 2009 in den Vorstand eingetreten war und sich seither um das Ressort «Religions- und Konfirmandenunterricht» kümmerte. Diese Abteilung werde interimistisch durch die Präsidentin übernommen, erklärte Buol. Aguilera wiederum verkündete, dass im Vorstand derzeit zwei Vakanzen bestünden, man aber nach Nachfolgern Ausschau halte.
Gesucht: neuer Pfarrer ab Mai
Für einige offene Fragen sorgte die Kündigung von Pfarrer Andy Jecklin. Unter anderem meldete sich Kirchenmusiker Ulrich Weissert zu Wort und erklärte, dass die Zusammenarbeit mit ihm «exorbitant gut» sei und er seinen Weggang sehr bedauere. Vom Vorstand wollte niemand genauer auf die Gründe, die Jecklin zu Kündigung bewogen hatten, eingehen. «Seine Stelle ist seit einigen Wochen ausgeschrieben. Allerdings sind derzeit schweizweit sehr viele Pfarrstellen offen», erklärte Aguilera dazu. Dennoch sei die Pfarrwahlkommission guter Dinge, einen Ersatz zu finden. Jecklin selber zieht es nach Jenaz, wo er ab dem 1. Mai tätig sein wird. Eine weitere Personalie betraf die Mesmerin: Die langjährige Stelleninhaberin Margret Disch lege ihr Amt aus Altersgründen nieder, so die Präsidentin. Mit Marco Kuhn habe man nun aber eine Nachfolge gefunden. Kein Wechsel, sondern eine Bestätigung betraf dafür Janine Schweizer. Sie ist seit ziemlich genau einem Jahr in Davos tätig und wurde an der Kirchgemeindeversammlung nun offiziell als Pfarrerin gewählt. Bereits im Juni war sie in die Bündner Synode aufgenommen worden. Als letzter Schritt wird ihre Amtseinsetzung am 26. Februar im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes gefeiert.