Diese Musik hört Rapperswil-Jona
Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Das gilt auch für Musik. Es gibt aber Songs, die von besonders vielen Menschen besonders oft gehört werden. Welche Lieder bei den Leuten in Rapperswil-Jona beliebt sind, darüber geben Daten des Musikstreaming-Anbieters Spotify Aufschluss. Dessen Pressestelle hat der «Linth-Zeitung» verraten, welche Songs in der Stadt in den 90 Tagen von Mitte Oktober bis zum 9. Januar am häufigsten auf Spotify angehört wurden (siehe Tabelle).
- Ava Max
- Rita Ora
- Panic! At The Disco
- DJ Snake
- Lady Gaga
- Sido
- Dean Lewis
- XXXTENTACION
- Dynoro
- Marshmello
- Halsey
- Ariana Grande
- Bad Bunny
- Mariah Carey
- Calvin Harris
- Wham!
- Kodak Black
- Stefanie Heinzmann
- MERO
- Azet
Liegt seit Wochen vorn
Auf Platz Nummer eins landet der Song «Sweet But Psycho» von Ava Max. Der Pop-Song, der in den Ohren mancher klingen mag wie viele andere auch, liegt seit Wochen auch in der Schweizer Hitparade vorn. Es geht um eine Frau, die süss und attraktiv, aber eben auch psychopathisch ist. Über die man fluchen wird, die aber gleichzeitig ein Segen ist, wie es im Songtext heisst.
Bleibt zu hoffen, dass die Frau, um die es im Song geht, kein Vorbild für junge Damen in Rapperswil-Jona ist – in ihrem Musikvideo bedroht sie ihren Liebsten, der mit einer anderen geknutscht hat, unter anderem mit einem Messer oder wirft eine Axt nach ihm. Sie malt ein wenig mit dem Blut ihres «Freundes» auf dessen Oberkörper, und am Ende muss der junge Blonde in den Kleiderschrank seiner Peinigerin – aus dem beim Öffnen ein anderer Mann fällt. Bei beiden weiss man am Ende nicht, ob sie tot oder nur bewusstlos sind. Zumindest für einen ist das egal, über ihn kippt die süsse Psychofrau zum Schluss eine brennbare Flüssigkeit und zündet diese an. «Wären die Rollen in dem Video vertauscht, wäre es ein Fall für die Metoo-Bewegung», kommentiert unter dem Video jemand nicht zu Unrecht.