Dank Arbeitsgruppe soll mehr Leben auf dem Arkadenplatz einkehren
Mittlerweile ist der Platz belebter, und weitere Attraktionen sollen folgen. Denn – so hat es der Kleine Landrat im Abstimmungsbüchlein zum neuen Ortszentrum Arkaden am 25. November 2018 formuliert – «Kleiner Landrat und Grosser Landrat möchten diese einmalige Chance zu einem städtischen Platz nutzen, um den Einwohnerinnen, Einwohnern und Gästen von Davos die Möglichkeit zu geben, diesen Platz nach den eigenen Bedürfnissen zu nutzen. Der städtische Raum soll mehr Leben erhalten, er soll aber seinerseits auch mehr Gelegenheiten zur Begegnung stiften». Ist man diesem Ziel schon näher? Die DZ fragte bei Landammann Philipp Wilhelm nach:
DZ: Spricht man mit Einheimischen, hört man oft, der Arkadenplatz werde momentan zu wenig genutzt. Was sagen Sie als «Bauherr» dieses Platzes zu diesem Vorwurf?
Philipp Wilhelm: Wir dürfen zunächst vielleicht nicht vergessen, dass der neue Platz bereits vor seiner offiziellen Eröffnung viele tolle Momente und Erlebnisse ermöglichte. Das Public Viewing der Fussball-EM zum Beispiel, das Jazz-Festival Davos Klosters Sounds Good oder auch die stimmungsvollen Sommerfeste von davos@promenade. Nach seiner Fertigstellung wurde der Platz dann am9. Oktober 2021 offiziell und in Kombination mit der Davoser Mäss im Beisein von vielen Erstheimischen, Zweitheimischen und Gästen feierlich eingeweiht. Am 27. November 2021 organisierte die Gemeinde den atmosphärischen Weihnachtsmarkt, und über die Festtage statteten wir den Arkadenplatz in Zusammenarbeit mit den umliegenden Gastrobetrieben, der DDO und dem Kulturplatz mit einem Festtagsbaum, mit dem Prototypen eines eigens für den Arkadenplatz entworfenen Glühweinstandes, einer Schneebar, Sitzgelegenheiten unter den Arkaden und auf dem Platz sowie mit Eisskulpturen aus. Für den Frühling stehen zudem weitere Sitzmöbel bereit, und die Bäume werden aus den provisorischen Big-Bags in akkurate Töpfe verpflanzt, die wegen Lieferverzögerungen 2021 noch nicht zum Einsatz kamen. Es ist also nicht wenig passiert und es wird noch mehr passieren. Denn, da stimme ich voll und ganz zu: Es besteht mit Sicherheit noch viel Potenzial. Hierbei ist aber nicht allein die Gemeinde gefordert.