Das Spital in Thusis tanzt durch die Krise
Aktuell bestimmt das Coronavirus das Leben vieler Menschen in Graubünden. Ob bei der Arbeit, in der Schule, in der Freizeit – die Auswirkungen der Krise sind spürbar. Dessen ist sich auch das Spital Thusis bewusst und trotzdem oder genau deswegen hat das Spital bei der bekannten «Jerusalema-Tanzchallenge» mitgemacht.
«Wir dachten, wir machen etwas, um den Zusammenhalt zu demonstrieren und wollen wie auch andere Betriebe vermitteln, dass man trotz der schwierigen Zeit Freude am Leben haben soll», sagt Reto Keller, Spitaldirektor des Spitals Thusis.
Entstanden sei die Idee auf Initiative zweier Lernender, welche die kaufmännische Ausbildung im Spital Thusis absolvieren. «In der Ausbildung sind sie auch für Instagram zuständig und bringen Ideen. Das Video ist also eine Art Projekt», erklärt Keller und fügt an: «Sie haben die Challenge im Internet gesehen und waren der Meinung, das wäre auch etwas für uns. Die beiden haben dann den Vorschlag gebracht und ich meinte: Ja, das machen wir.»
Hier seht Ihr die Tanzchallenge des Spitals Thusis auf Youtube:
Spass ist nicht zu kurz gekommen
Mitmachen durften bei der «Tanz-Challenge» alle Mitarbeitenden des Spitals Thusis. «Wir starteten eine Umfrage im Haus. Einige Abteilungen waren sofort Feuer und Flamme, andere meinten, das Tanzen sei eher nichts für sie. Aber alle die wollten, machten schliesslich mit, und ich habe wirklich Freude daran, es sieht lässig aus», sagt Keller.
Geübt wurde vor der Arbeit, während den Pausen oder auch in der Freizeit. «Wir von der Administration haben einmal in der Pause zusammen geübt und ich kann sagen, so gelacht habe ich schon lange nicht mehr. Am Anfang ist man eben noch ein wenig unbeholfen. Es war wirklich lustig.» Keller selbst hat dann zu Hause mit seinen Töchtern den Tanz geübt, bevor es ernst wurde.