Advent, Advent, wenn mehr als ein Lichtlein brennt
Am Sonntag beginnt die Adventszeit. Gerade in diesem aufwühlenden Jahr wohl für viele die Zeit der Besinnung. Ein fixer Bestandteil dieser Zeit sind dabei Kerzenlichter, vor allem auf dem Adventskranz oder dem Weihnachtsbaum. Allerdings steigt dadurch auch das Risiko für Wohnungsbrände. Gemäss einer gemeinsamen Medienmitteilung der Beratungsstelle für Brandverhütung, der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) und der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt könnte sich das Risiko in diesem Jahr nochmals erhöhen, weil sich die Leute aufgrund fehlender Veranstaltungen öfters zuhause aufhalten. Um Brandunfälle zu vermeiden, raten sie, im Umgang mit Wachskerzen ein paar Grundlagen zu beachten.
Markus Feltscher, Direktor der Gebäudeversicherung Graubünden, kennt die Problematik quasi von Berufswegen. Auch er rät im Umgang mit brennenden Kerzen zur Vorsicht, wie er auf Anfrage mitteilt: «Wenn jemand mit richtigen Kerzen arbeitet, ist es wichtig, dass er diese nicht unbeaufsichtigt lässt. Es sollte immer jemand im Raum sein.» Ausserdem sollte die Kerze in einem Halter und auf einer nicht brennbaren Unterlage fixiert sein.