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Leben & Freizeit

50-jährige Strommasten ziehen um

Südostschweiz
15.11.2019, 04:30 Uhr
19.05.2026, 12:10 Uhr

Man könnte fast schon Rätselraten bei diesen Bildern: Parallel zur Autobahn zwischen Chur und Zizers, unterhalb der Gemeinde Trimmis, reihen sich mit hellen Holzlatten eingezäunte Vierecke, fast schon zentimetergenau angeordnet. Die Lösung des Rätsels: Die Strommasten des Abschnitts werden parallel zur Autobahn verlegt.

Freie Fahrt auf der A13 bei Trimmis

50 Jahre auf dem Buckel

«Die neue Leitung wird an die neue A13 verlegt, womit auch diese Leitung wieder im Korridor aller grossen Infrastrukturen zwischen Chur und Untervaz zu liegen kommt», erklärt Thomas Jeiziner, Mediensprecher des Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ). Die Masten werden von der EWZ betrieben.

Die Masten seien vorher an der alten Autobahnspur lang verlaufen. Nun werden sie versetzt. Dafür werden nur neue Masten verbaut, so Jeiziner. «Die alten, 50-jährigen Masten werden nicht mehr verwendet.» Genau 22 Masten werden es sein, die ihren neuen Platz neben der Autobahn erhalten werden. Zusätzlich werden acht bestehende Masten und Fundamente verstärkt.

Die Kosten der Verlegung belaufen sich schlussendlich auf 5,4 Millionen Franken. Das Projekt wird im Herbst 2020 vollendet sein.

Und was passiert mit den alten Standorten der Strommasten? Die alten Masten samt Sockel werden laut Jeiziner wieder zurückgebaut. Das Terrain werde so wiederhergestellt, dass von den alten Leitungen nichts mehr zu sehen sein wird. (nua)

Trimmis verliert seine Autobahnausfahrt

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