Kultursommer Arosa: Die Palette reicht vom Rockkonzert bis zum Kindertheater
Gleich zwei Ausstellungen laden im Rahmen des Festivals Kultursommer Arosa dazu ein, Menschen und ihre Lebenswelt im Schanfigg kennenzulernen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Am Freitag, 23. Juni, wird die Ausstellung «Uf än Ggaffi» im Heimatmuseum in Arosa eröffnet. 15 Frauen aus dem Schanfigg haben in einem Gespräch bei einem Kaffee von ihrem Leben erzählt. In Filmen, Texten, Fotos und Tondokumenten erfahren die Besuchenden, was die Frauen bereichert und was ihnen fehlt, hören von Leidenschaften und vom Alltag, von Wünschen und Visionen.
Anschliessend bietet sich ein Besuch im Stall von Markus Lütscher an. Die kleine Sammlung verschiedener Kuhglocken von Bergbauer Markus Lütscher wird in der Ausstellung «Vo Plumpa und Schella» den ganzen Sommer in einem Stall unterhalb des Bergkirchli zu besichtigen sein.
Ein weiterer Höhepunkt des Kultursommers Arosa sind laut Mitteilung die drei Aufführungen der französischen Operette «Le dernier sorcier» auf der Waldbühne Arosa unter freiem Himmel Ende Juli. Die Musik stammt von der Komponistin, Sängerin, Pianistin und Gesangspädagogin Pauline Viardot (1821–1910). Der Text wurde von Iwan Turgenjew verfasst. Die Titelfigur Krakamiche ist in vielerlei Hinsicht eine Parodie auf Napoleon III. und sein Regime. Da es von diesem Stück verschiedene Fassungen gibt, wurde entschieden, eine eigene Fassung für Sänger und kleinem «Orchester», bestehend aus Klavier, Harfe und Perkussion zu erstellen. Unter der Regie von Oliver Kloeter singen Sängerinnen und Sänger wie Fabrice Raviola, Nicole Hitz und Bettina Schneebeli.