Die ersten am Brandort eintreffenden Kantonspolizisten und Feuerwehrangehörigen fanden die Liegenschaft im Vollbrand vor. Ein Haus war unbewohnt, im anderen konnte sich ein Mieter unverletzt vor den Flammen retten. Die Tiere befanden sich auf der Weide. «Wenn man von Glück reden kann, dann, dass weder Mensch noch Tier zu Schaden gekommen ist», erklärt Peter Krüsi von der Kantonspolizei St. Gallen. Es entstand jedoch ein Sachschaden von weit mehr als einer Million Franken.
Der Brand wurde mittlerweile vollends gelöscht. Die Arbeit der Feuerwehrleute wurde aber durch den starken Föhn sehr erschwert. «Im Laufe der Nacht hat man auch begonnen mit einem Bagger die Balken abzubrechen, damit sich das Feuer nicht weiter ausbreiten kann», erklärt Krüsi. «Im Verlauf des heutigen Tages werden unsere Brandermittler erstmals ins Gebäude hinein gehen können. Das war bisher nicht möglich, weil die Gefahr eines möglichen Einsturzes schlicht zu gross war.»