Weniger Verstösse gegen das Strafgesetzbuch
Im Kanton Graubünden wurden im vergangenen Jahr 9023 Straftaten erfasst. Das sind 49 mehr als 2018, wie die Kantonspolizei Graubünden in einer Mitteilung schreibt. Erfreulich sei, dass Verstösse gegen das Strafgesetzbuch, gegen das Betäubungsmittelgesetz und gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz zurückgegangen sind. Den grössten Teil machen mit 6597 die Straftaten gegen das Strafgesetzbuch aus (Vorjahr 6808).
Auf die Verstösse gegen das Strafgesetzbuch folgen 1281 Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz (Vorjahr 1353) und 116 Fälle, bei denen gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz verstossen wurde (Vorjahr 200).
Straftaten gegen das Vermögen
Rund 60 Prozent aller Fälle im Bereich des Strafgesetzbuches waren mit 3970 Straftaten Vermögensdelikte (4237 Vorjahr). Den grössten Anteil dieser Vermögensstraftaten machen die Diebstähle mit 1915 Fällen (1992 Vorjahr) aus. Darauf folgen die Diebstähle von Fahrzeugen, Sachbeschädigungen ohne Diebstahl und Betrug.
Zunahme bei Raufhandel sowie bei Gewalt und Drohung gegen Beamte
Die meisten Gewaltdelikte entfallen auf Drohungen, Tätlichkeiten, einfache Körperverletzungen, Gewalt/Drohung gegen Beamte, Nötigung und Raufhandel. Als Raufhandel gilt jede wechselseitige tätliche Auseinandersetzung von mindestens drei Personen, aus der mindestens eine leichte Körperverletzung resultiert, wie die Chefin der Kriminalpolizei, Barbara Hubschmid, auf Anfrage erklärt.