Eingeklemmt und amüsiert: Deshalb kann Stau auch spassig sein
Da steht ihr nun, eingeklemmt in einer endlosen Blechlawine, die sich langsamer bewegt als eine Schnecke auf Schlafmittel. Gefangen in einer nie endenden Vorstellung von Hupkonzerten und Abgaswolken. Glückwunsch! Ihr habt euch den VIP-Platz im exklusivsten Club der Osterfeiertage ergattert: dem Stau.
Hier, wo die Hoffnung langsamer schwindet als euer Benzinstand, könnte man leicht verzweifeln. Aber keine Sorge, «we got you». Auch wenn ihr an der Misere selbst schuld seid – denn ihr hättet auch entspannt zu Hause bleiben können –, helfen wir euch gerne weiter. Geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid, nicht wahr? Also packt eure schlechte Laune in den Kofferraum und macht euch bereit auf die ultimativen Tipps für Spass im Stau. Seid ihr «ready»?
1. Ganz grosses Fensterkino
Das Fensterkino ist eigentlich die Steigerung von «Ich sehe was, das du nicht siehst». Beobachtet eure Umgebung und macht daraus einen Wettbewerb. Beginnt damit, die vorbeiziehenden Autos in Kategorien zu bewerten: «Das Auto, das am dringendsten eine Farbauffrischung benötigt» oder der «Das-hält-schon-Preis» für die optimistischste Ladungssicherung auf dem Dach. Aber warum beim Gepäck haltmachen? Spürt die Dramen und Komödien auf, die sich direkt vor euren Augen abspielen. Zum Beispiel: Preis für den Fahrer, der offensichtlich glaubt, sein Wagen könne fliegen etc. Und denkt daran: je absurder, desto besser.
2. Namaste mit Stau-Yoga
Transformiert euren Fahrersitz in einen Ort der Zen-Entspannung und macht etwas «Stauyoga». Ja, richtig gelesen, auch im Auto könnt ihr euch zum Yogi transformieren. Beginnt mit ein paar locker-flockigen Oberkörperdrehungen und Nackenentspannungsübungen. Aber Achtung: Versucht nicht, den «Baum» zu imitieren, es sei denn, ihr habt vor, mit dem Kopf die Windschutzscheibe zu küssen. Falls euch der «herabschauende Hund» reizt, nur zu – stellt nur sicher, dass ihr bereit seid, zur Hauptattraktion der Vorbeifahrenden zu werden.