Piz Segnas bei Flims: Eines der schwersten Flugzeugunglücke in der Schweiz
Am Samstag, 4. August 2018, ereignete sich in Flims eines der schlimmsten Flugzeugunglücke in der Geschichte der Schweizer Luftfahrt. 20 Personen verloren beim Unglück ihr Leben. Am Tag darauf informierten die Behörden zum ersten Mal über den Absturz des Ju-52-Flugzeugs, das auch als «Tante Ju» bekannt war.
20 Tote und keine Überlebenden nach «Tante Ju»-Absturz
Zwei Monate nach dem Absturz der «Tante Ju» oberhalb von Flims hat der ehemalige RSO-Moderationsleiter Simon Lechmann den Chef der Ju-Air, Kurt Waldmeier, zum Gespräch getroffen. Entstanden ist ein persönlicher Bericht über Trauer, Fassungslosigkeit und das Weitermachen.
Exklusiv: Ju-Air-CEO erzählt von der Trauer und vom Weitermachen
Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) begann mit den Unfalluntersuchungen, um die Ursachen und die tieferliegenden Gründe des Absturzes zu finden. «Die Arbeiten gestalteten sich aber aufwendig, weil im Flugzeug keine Aufzeichnungsgeräte zur Verfügung standen», sagte Daniel Knecht, Bereichsleiter Aviatik bei der Sust, zwei Monate nach dem Unfall.
«Tante-Ju»-Absturz: Darum ist die Untersuchung derart kompliziert
Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs der zwei verbliebenen historischen Ju-52-Maschinen sorgte für eine Überraschung. Eine Zusammenfassung der Ereignisse im ersten Jahr gibt es hier: