Der ehemalige Churer Bischof Vitus Huonder ist tot – zuvor hat ihn Bischof Bonnemain noch besucht
Wie die Priesterbruderschaft St. Pius X. auf ihrer Homepage mitteilte, ist der ehemalige Churer Bischof Vitus Huonder am Mittwoch nach schwerer Krankheit gestorben. Um 13.50 Uhr ist er im Institut Santa Maria in Wangs erlegen, ergänzt das Bistum Chur.
Der 81-jährige Huonder war Mitte März mit einer unerwarteten Krankheit ins Kantonsspital Graubünden eingeliefert worden. Am Palmsonntag konnte der amtierende Churer Bischof Joseph Maria Bonnemain im Spital mit ihm sprechen und brachte ihm aus der Eucharistiefeier in der Kathedrale gesegnete Palmzweige mit. Details zu Huonders Erkrankung wurden nicht bekannt.
Gespräch über das Begräbnis
Am Ostermontag besuchte Bischof Bonnemain Huonder nochmals in Wangs, wie das Bistum Chur mitteilt. Die beiden hätten offen über das wohl bevorstehende Begräbnis gesprochen und die bereits im Jahr 2022 dem Ordinariat in Chur schriftlich mitgeteilte Entscheidung des Bischofs, nicht in Chur begraben zu werden. Bonnemain versicherte sich am Ostermontag nochmals ausdrücklich, ob dieser, sein Entschluss immer noch derselbe sei und machte ihn darauf aufmerksam, dass wahrscheinlich viele seine Entscheidung nicht nachvollziehen werden könnten, da üblicherweise die Bischöfe des Bistums vor der Kathedrale in Chur bestattet werden, so das Bistum. Huonder habe nochmals ausdrücklich bekräftigt, dass dies sein letzter Wille sei: Er möchte in der Nähe von Bischof Marcel Lefebvre bestattet werden. Darauf versicherte ihm Bischof Bonnemain, dass er selbstverständlich seinen Willen respektieren werde. So wird der Verstorbene in Ecône im Wallis beigesetzt werden. Die genauen Details zum Requiem und der Beerdigung werden die Verantwortlichen der Priesterbruderschaft Pius X. zu gegebener Zeit bekannt geben.
– amtierender Bischof Joseph Maria Bonnemain