Konkurrenzangebot sorgt für Unmut bei Prau-la-Selva-Initianten
Bis Anfang März 2020 hat die Gemeinde Flims noch Zeit, die Initiative «Erhalt und Aufwertung des Sport- und Freizeitzentrums Prau la Selva» vors Volk zu bringen. Die Interessensgemeinschaft Prau La Selva hat diese Woche in einer Mitteilung über den aktuellen Stand der Entwicklungen rund um das Sportzentrum Prau la Selva informiert. Eine von der IG geforderte Analyse der Kälteanlage habe ergeben, dass diese in einem guten Zustand sei.
Um eine unbeschränkte Betriebsbewilligung zu erhalten, müsste auf die kommende Saison hin der Kreislauf für die Abwärme aber von Ammoniak auf Glykol umgestellt werden. Eine Anpassung, die rund 150'000 Franken kostet. Werde diese Investition nicht getätigt, könne die Eisanlage mittelfristig zwar weiterbetrieben werden – Investitionen würden jedoch nötig, wenn das Stimmvolk der Initative «Erhalt und Aufwertung des Sport- und Freizeitzentrums Prau la Selva» zustimme. Die Kosten fallen gemäss IG jedoch deutlich tiefer aus, als ursprünglich angenommen.
Neues Eisfeld sorgt für Unmut bei Initianten
Seit diesem Winter steht vor der Waldhaus Arena in Flims ein künstliches Eisfeld. Die IG Prau la Selva zeigt sich in der Mitteilung darüber erstaunt. Damit werde innerhalb der Gemeinde ein Konkurrenzangebot zu Prau La Selva geschaffen und dem Sportzentrum potentielle Gäste entzogen. Die Benützung des Eisfeldes bei der Waldhausarena sei für die Besucher gratis. Gemäss Mitteilung seien die Kosten für das kleine temporäre Eisfeld über die Saison beinahe so hoch, wie die notwendigen Investitionskosten für das Erlangen einer wieder uneingeschränkten Betriebsbewilligung der Eisanlage Prau la Selva.