«Hochvertruuti liäbi Mitklanglüüt»
Noch steckt die digitale Plattform in der Entwicklungsphase. Aber der künftige Name steht fest: mitklangluet.ch.
Die coronabedingt verschobene Hauptversammlung des Vereins stand im Zeichen dieses neu initiierten digitalen Netzwerks. Mit dessen Lancierung hat sich der VFMB zum Ziel gesetzt, die lokale Musikszene zu vernetzen – unabhängig von Musikstil, Funktion und Alter der Akteure. In Workshops wurde die Idee geformt und mit verschiedenen Interessierten der lokalen Szene erarbeitet.
Das Informatik-Unternehmen GL IT GmbH (glit) aus Obstalden erhielt den Zuschlag für die Umsetzung. Eine erste Fassung der Website wird gegen Ende Jahr erwartet.
Rund zwei Drittel der Finanzierung sind über die Kulturförderung, Eigenmittel und dem Migros-Kulturproduzent gesichert. Ausstehend sind aber noch rund 10 000 Franken, wie in einer Mitteilung steht, die der Verein durch Sponsoring und Stiftungen finanzieren möchte.
Pandemie erschwert Suche
«Die aktuelle Situation rund um Corona erschwert die Suche nach Sponsoren ungemein, und wir haben entschieden, mit konkreten Sponsoring-Anfragen aus Rücksicht darauf vorerst zuzuwarten», erklärt Co-Präsident Diego Kaufmann. Man sei aber zuversichtlich, das lokale Gewerbe für die Idee gewinnen zu können und das restliche Geld für eine erste Version der Website zusammenzubringen, heisst es in der Mitteilung weiter.
Zum Entscheid des Vorstandes zum Namen der Plattform erklärte Kaufmann an der Hauptversammlung: «Mitklanglüüt transportiert den Zweck der Plattform optimal und schafft einen verspielten Bezug zu unserem Landsgemeindekanton.»
Dann präsentierte er auch das dazugehörige Logo. Es greift mit einem eingekreisten M ebenfalls die Idee des Rings auf, in dem die Landsgemeinde jeweils stattfindet. Und um den Zweck des Projekts zu beschreiben und zu verdeutlichen, wurde der Name im Logo bewusst in die Wortsilben Mit-Klang- Lüüt aufgesplittet.