«Es hätte schlimmer kommen können»
In der Nacht vom 29. auf den 30. Oktober 2018 fegt das Sturmtief «Vaia» über die Schweiz. Am Morgen nach der stürmischen Nacht zeigte sich das Ausmass: Das Dach des Albulahospizes wurde komplett weggeblasen.
Als die Pächterin Gabriela Spinnler das Ausmass der Schäden zum ersten Mal betrachten konnte, hätte sie es sich weniger schlimm vorgestellt, als es in Realität war. Heute, gut neun Monate später, blickt sie gelassener zurück. «Es hätte schlimmer kommen können». Die Tatsache, dass der Betrieb gerademal zwei Wochen vor dem heftigen Sturm eingestellt wurde betrachtet sie aus heutiger Sicht als Glücksfall. «Wir hatten keine Verletzten zu beklagen und wir können den Betrieb heute normal weiterführen».
Mehrere Varianten werden geprüft
Das Notdach, das unmittelbar nach dem Sturm auf das Hospiz montiert wurde, stellt auch heute noch die Überdachung des Hospizes dar. Aufgrund des einsetzenden Schneefalls konnten mit dem Notdach weitere Wasserschäden verhindert werden. «Das Notdach kann unter Umständen noch zwei bis drei Jahre auf dem Hospiz bleiben, das eilt nicht», sagt Urs Niederegger, Gemeindeschreiber der Gemeinde La Punt Chamues-ch. Die Gemeinde ist Bauherrin und entscheidet schlussendlich, wie eine Sanierung des Hospizes aussehen werde.