Viel Strom aus erneuerbaren Quellen: Chur zieht positive Energiebilanz
1067 Gigawattstunden (GWh): So gross war der Energieverbrauch der Stadt Chur im Jahr 2022 in Form von Strom, Wärmeenergie und Treibstoff. Das hält die Stadt in einer Mitteilung vom 11. Januar fest. Rund ein Fünftel des Gesamtenergieverbrauchs, also 218 GWh, macht dabei der Stromverbrauch aus. Als erfreulich stuft die Stadt den hohen Anteil an Strom aus erneuerbaren Energiequellen ein. Dieser Anteil betrage rund 87 Prozent und liege über dem Schweizer Durchschnitt. Dazu zählt Strom, der mit Wasserkraft, Windenergie und neuen Solaranlagen produziert wird – wie zum Beispiel mit der neuen Solaranlage auf der Trainingseishalle der Oberen Au. Diese produziere Strom für den durchschnittlichen Jahresverbrauch von 180 durchschnittlichen Vierpersonenhaushalten, schreibt die Stadt.
Artikel «Ein Dach in Chur bringt so viel Energie wie 45 Einfamilienhäuser brauchen» verlinken.
Die Hälfte der Energie für das Beheizen der Wohnräume
Rund die Hälfte des Gesamtenergieverbrauchs in Chur wird für das Beheizen von Wohnräumen genutzt. Davon stammt nur rund ein Drittel aus erneuerbaren Energiequellen wie Fernwärme, Holzheizungen und Wärmepumpen. Das entspreche dem Schweizer Durchschnitt, hält die Stadt fest. In Sachen Energieeffizienz haben sich die Churer und Churerinnen sich gemäss Mitteilung verbessert: Im Vergleich zum Jahr 2020 haben sie 2022 pro Person rund 1500 kWh weniger Wärmeenergie verbraucht.
Ein Viertel des Gesamtenergieverbrauchs wurde mit Treibstoffen produziert.