Harry Hustler's Ausgangstipps für Graubünden und Glarus
Nun ist es also draussen. «Goofy» ist das Jugendwort des Jahres 2023. Dies hat der Langenscheidt-Verlag im Rahmen der Frankfurter Buchmesse verkündet. «Goofy» bezieht sich dabei auf die berühmte Walt-Disney-Figur und lässt sich am ehesten mit «tollpatschig» übersetzen. Auf den Rängen zwei und drei folgen «side eye», was einen Seitenblick meint, der Missbilligung ausdrückt, und «NPC», was für «Non Player Character» und somit für eine Person steht, die nur passiv am Geschehen teilnimmt.
Nach «smash» im Vorjahr, «cringe» 2021 und «lost» 2020 geht damit wiederum ein englisches Wort als Sieger hervor. Das bedeutet, dass noch nie ein deutsches Wort gewonnen hat, seit die Jugendlichen mittels Online-Abstimmung selbst über das Jugendwort entscheiden können. Das ist zwar ein bisschen schade, zumal mit «Kerl*in», «Darf er so?» und «Auf Lock» durchaus deutsche Kreationen in den ersten Zehn vertreten waren, aber es entspricht wohl einfach der Sprache der Jugendlichen, die gerne mit Anglizismen um sich schmeissen.
Ich persönlich wünschte mir trotzdem ein bisschen mehr Kreativität. So hätte ich mir dieses Jahr beispielsweise «vergrünen» für «eine Wahl verschlafen», «rezessieren» für «Preise erhöhen» oder «biden» für «stolpern» gut vorstellen können. Aber darum geht es nicht, auch wenn ich die Gewinner vor 2010 allesamt für lustiger halte. Denn das Jugendwort soll die Sprache der Jungen repräsentieren und nicht so sein wie der Gewinner von 2008: Eine Gammelfleischparty …
Zum Programm: Heute Freitag metallen Requiem und im «Palazzo» in Chur, bounct im «Viva», mixt im «Selig», ravt im «Loucy», , , und verwandeln das «Cubano» in ein Stampfkaffee, und und sind dieses Wochenende im «Onyx» am Drücker. Derweil begeistert im «Stüva» in Scuol, überrascht im «Hard Rock» in Davos, und spielen im «Krok Pub» in Landquart. In Rapperswil-Jona trommeln in der «Alten Fabrik», ist im «Boomi» am Start, geben ein Konzert im «Kulti» in Schänis, und im «Club» in Glarus lautet das Motto .