Freud und Leid bei den Iron Marmots
Die samstägliche Partie zwischen den Marmots-Herren und Limmattal entwickelte sich zum erwartet spannenden Match. Zu Beginn lagen die Gäste in Führung, ab dem Mitteldrittel vermochten jedoch die Davoser diese an sich zu reissen. Die Gäste liessen sich jedoch nicht abschütteln und vermochten ihrerseits immer wieder auszugleichen – zuletzt knapp zwei Minuten vor Schluss zum 5:5. Auf Davoser Seite durften sich Silvan Meier, Jere Kaartinen, Adrian Marugg, David Schmid und Silvan Tanner als Torschützen feiern lassen. Da die Verlängerung keine Entscheidung brachte, musste ein Penaltyschiessen um den Sieg entscheiden. Hierbei hatten die Limmattaler die besseren Nerven und holten sich den ersten Sieg der Playout-Begegnung. Die Davoser trauerten hinterher den verpassten Chancen nach. Noch ist aber nichts Gefährliches passiert, wenn es den Marmots gelingt, in den nächsten Partien eine noch effizientere Leistung abzurufen. Dann können sie die Serie gegen einen Widersacher in Reichweite durchaus noch kehren. Die nächste Partie findet am 8. März auswärts statt.
U21 rettet sich in extremis
Die U21-Junioren standen im letzten Spiel der Qualifikation vor der delikaten Aufgabe, die rote Laterne in der Tabelle dank eines Heimsiegs gegen die starken Zürich Oberland Pumas abgeben zu können. Dies gelang am Ende überraschend souverän: Nach zwei Dritteln führte man bereits mit 6:2, und obwohl die Gäste im letzten Drittel nochmals bis auf Tor herankamen, konnte man dank eines Treffers fünfeinhalb Minuten vor Schluss schlussendlich das Spiel mit 7:5 für sich entscheiden. Damit konnten die Marmots in letzter Sekunde den Kopf noch aus der Schlinge ziehen und in der Tabelle die Nesslau Sharks sowie die Hurricanes Glarnerland Weesen überholen. Damit ist die Saison für die U21-Junioren beendet. Es bleibt die Hoffnung, dass das Team grossmehrheitlich zusammen bleiben wird. Denn dann hat man durchaus Chancen vorne in der Gruppe mitzuspielen.