«Wir müssen sehr flexibel sein»
Trotz dieser intensiven Vorbereitungen bleibt die Aufgabe während des Festivals anspruchsvoll: «Die Bands reisen an, müssen auf die Hotels verteilt und zu den verschiedenen Auftrittsorten gebracht werden. Natürlich müssen wir sie auch verpflegen. Bei rund 150 Musikerinnen und Musikern ist das nicht immer leicht,» so Pfiffner. Ein besonderer Dank geht an die teilnehmenden Hotels für ihre Flexibilität und die Unterstützung. «Die Logistik wird zunehmend komplexer. Dieses Jahr haben wir 19 Bands, die zu speziellen Zeiten abgeholt oder verpflegt werden möchten. Dazu kommen diverse Spezialwünsche, die wir oft sehr kurzfristig erfüllen müssen.»
Pfiffner und sein Team sind voller Vorfreude und Enthusiasmus. Mit Unterstützung von einem rund 20-köpfigen Team wird sichergestellt, dass alles reibungslos abläuft. Vieles passiert im Hintergrund, und das Publikum bekommt davon nicht viel mit.
Bewährte und neue Konzertorte
Auf die Frage nach Höhepunkten und Änderungen gegenüber den Vorjahren kann Pfiffner fast nicht aufhören zu berichten. Eine bedeutende Änderung ist, dass der «Jazztrain» dieses Jahr nicht verkehren wird, da der langjährige Sponsor leider verstorben ist. Sollten sich neue Sponsoren finden, wird der «Jazztrain» gerne wieder eingeführt, eventuell auch auf einer neuen Strecke. Angesichts der parallel laufenden Fussball-Europameisterschaft haben die Organisatoren von «Davos
Klosters Sounds Good» versucht, Kultur und Sport zu vereinen. Auffällig ist, dass dieses Jahr wieder mehr Konzerte in Klosters stattfinden – ein Umstand, der Pfiffner sehr gefällt. Die Konzerte auf Madrisa, im Hotel Piz Buin oder beim Alpenrösli sind immer gut besucht. Neu wird dieses Jahr in Zusammenarbeit mit der Destination Davos Klosters und dem Seven Alpina Boutique Hotel ein Zelt auf dem Bahnhofplatz in Klosters stehen, in dem an beiden Wochenenden des Festivals verschiedene Bands auftreten werden. Auch die Konzerte beim Grüenbödeli sind immer stets gut besucht und sehr beliebt.