Blunt: «Es ist aufregend hier zu sein»
Herr Blunt, die Schweizer Berge sind Ihnen nicht ganz fremd.
James Blunt: Nein, ich bin gleich um die Ecke zuhause, in den Walliser Alpen in Verbier. Ich kam von dort heute Morgen hier nach Davos. Das ist das Wundervolle an dieser Tour mit «Art on Ice». Dass ich sie quasi von meiner Heimat aus machen kann.
Hatten Sie von «Art on Ice» schon etwas gehört, bevor man Sie anfragte, hier mitzumachen?
Nein. Das war ganz unerwartet und eine richtige Überraschung für mich. Und dann war ich begeistert zu sehen, was es ist. Die Art der Produktion ist erstaunlich. Das Niveau, auf dem hier gearbeitet wird, ist wirklich ausserordentlich. Es wird sehr viel Zeit und Energie hineingesetzt, um etwas ganz Besonderes zu schaffen. Und dann die Talente auf dem Eis! Es ist wirklich eine Ehre, hier dabei sein zu dürfen.
Wie war es dann, als Sie das erste Mal auf der Bühne standen und vor Ihnen nicht das Publikum, sondern eine grosse Eisfläche?
Das hat mich völlig abgelenkt. Denn diese Schlittschuhläufer machen so unglaubliche Dinge auf dem Eis. Ich konnte mich anfangs überhaupt nicht auf meine Musik konzentrieren, so fasziniert war ich. Natürlich hatte ich früher schon Eiskunstlauf im Fernsehen gesehen. Aber das ist etwas ganz anderes. Wenn man das live, so nah vor sich hat, das raubt einem den Atem.
Welche Eiskunstläufer kennen Sie denn?
Von denen, die jetzt dabei sind, kannte ich ehrlich gesagt niemand. Aber ich bin Brite. Und da kennt man natürlich Jane Torvill und Christopher Dean. (Die Olympiasieger von 1984. Anm. der Red.)