Kyla Brox, die Queen of British Blues, macht halt in Chur
Die Voraussetzungen für einen Bluesabend der Extraklasse sind gegeben. Wenn diesen Freitag Kyla Brox in der Eventhalle «Loucy» am Seilerbahnweg 9 in Chur auf die Bühne tritt, dürfen sich die Zuhörerinnen und Zuhörer auf etwas gefasst machen, denn die 42-jährige Engländerin hat definitiv den Blues im Blut. Die Tochter der kürzlich verstorbenen Blueslegende Victor Brox (und einer sehr musikalischen Mutter) verfügt über eine ausserordentlich variantenreiche Stimme und war schon als Teenager Teil der väterlichen Band, die auf der ganzen Welt aufgetreten ist. Der Weg zur «Queen of British Blues», wie sie in der Szene oft genannt wird, war also schon früh vorgezeichnet.
Kyla Brox ist jedoch nicht nur die Tochter eines berühmten Vaters, der mit vielen namhaften Stars der Pop-, Blues- und Rockszene zusammengearbeitet hat. Über kleine Pub-Konzerte bis zu Headliner-Auftritten an international renommierten Bluesfestivals hat sie sich als eigenständige Künstlerin etabliert. Ihren Ruf als hervorragende Blues- und Soulsängerin zementierte sie auch mit mehreren exzellenten Alben und Hitparaden-Spitzenplätze. Brox wurde zudem mit diversen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, unter anderem als Beste ihres Fachs bei der UK Blues Challenge und der European Blues Challenge.
Die erfahrenen und ebenso preisgekrönten Hamburger Musiker wissen, wie Blues, Soul, Rock und Funk funktionieren.
Bei ihrem Auftritt im «Loucy» darf Kyla Brox auf ihre bewährte Stammcombo zählen. An erster Stelle gehört Bassist und Ehemann Danny Blomeley dazu, der ebenso ein versierter Gitarrist und bewährter Liedschreiber ist. Die beiden lernten sich schon als Teenager in der Band von Vater Victor Brox kennen und sind seitdem auch privat ein Paar. Vervollständigt wird das aktuelle Line-up durch den Gitarristen Paul Farr und den Schlagzeuger Mark Warburton.