Arosa als Hochburg der Mundart
Am vergangenen Wochenende fand das fünfte Arosa Mundartfestival statt. Die insgesamt 35 Künstlerinnen und Künstler zeigten eine Vielfalt an Dialekten und Genres, wie es in einer Medienmitteilung von Arosa Tourismus heisst. So startete das Festival am Donnerstag mit einem Seislerabend. Unter den Vertreterinnen und Vertreter des Freiburger Dialekts war auch der Sänger Gustav, der nach vier Jahren der Abwesenheit in Arosa erstmals wieder auf einer Bühne stand. Neben ihm war auch SRF Dialektologe André Perler vor Ort und das Musiktrio Ruederer, die statt zu dritt zu viert auftraten.
Ganz unter dem Motto «z Beschte vom Beschte», standen am Freitag alle 23 Acts respektive 35 Künstlerinnen und Künstler gemeinsam auf der Bühne. «Es ist uns gelungen, die Vielfalt der Mundartkultur quer durch die Regionen, Generationen und Genres aufzuzeigen», lässt sich der künstlerische Leiter des Festivals, Bänz Friedli, zitieren. Wie Puzzleteile hätten sich all diese Klangfarben von Musik, Literatur, Kabarett und Sprachkunst zu einem bunten, lebendigen Bild der Schweiz zusammengefügt, so Friedli weiter.