719 Kinderbetreuungs-Plätze in Graubünden
Für Eltern, die trotz Kindern im Vorschulalter arbeiten möchten, stehen drei Betreuungsformen zur Verfügung: Kinderkrippe, Tageselternverein oder private Tageseltern. Diese Betreuungsstrukturen finanzieren sich einerseits über Elternbeiträge aber auch über Spenden und Beiträge der öffentlichen Hand. In Graubünden sind dies konkret Kanton und Gemeinden.
Über 3 Millionen Franken für die Kinderbetreuung
Jedes Jahr legt die Regierung die Normkosten und den Beitragssatz des Kantons für diese familienergänzenden Kinderbetreuungs-Angebote fest,.
Für 2020 ergab die Berechnung einen Normkostensatz von 9,05 Franken pro Betreuungsstunde und Kind, wie der Kanton Graubünden in einer Mitteilung schreibt. Dieser Betrag ist unverändert und durchschnittlich im Vergleich zum Vorjahr. Per 2021 plant die Regierung eine Erhöhung der Normkosten. Dies gemäss der Antwort zum Auftrag Hardeggerbetreffend Revision des Gesetzes über die Förderung der familienergänzenden Kinderbetreuung.
Die finanzielle Unterstützung des Kantons für die familienergänzende Kinderbetreuung im Jahr 2020 beläuft sich insgesamt auf rund 3,45 Millionen Franken. Die Gemeinden unterstützen die Angebote mit dem gleichen Betrag.
719 Plätze im Jahr 2020
Die Bedarfsplanung 2020 der Gemeinden geht von rund 719 Plätzen für die familienergänzende Kinderbetreuung aus. Diese Anzahl ist aus den Zahlen aus den Vorjahren 2018 und 2019 zusammen mit einer ungefähren Entwicklung, die dazu gerechnet wird, entstanden, wie Susanna Gadient vom Sozialamt Graubünden erklärt.