Der Kapazitätsgrenze begegnen
RhB-Verwaltungsratspräsident Mario Cavigielli (der übrigens am gleichen Tag wie der Vereinatunnel Geburtstag hat), hielt Rückschau auf die Geschichte dieses Bauwerks und hob dessen immense Wichtigkeit hervor. Bereits 1975 hätten erste Pläne für eine Wintersicherung bestanden, doch erst zehn Jahre später gab die Bundesversammlung grünes Licht.
Der Vereinatunnel nützt Einheimischen, Gästen und Unternehmungen, also eigentlich uns allen.» Mario Cavigielli, VR-Präsident RhB
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Grosses Verdienst für die Realisierung des Tunnels kommt dem Bündner Leon Schlumpf zu, der von 1980 bis 1987 Mitglied des Bundesrates war.
RhB-Direktor Renato Fasciati zeigte sich erfreut darüber, wie die Nachfrage nach Transporten vom und ins Engadin zugenommen hat – alleine in diesem Jahr um sechs Prozent. Doch nicht nur das Unterengadin profitiere von der Verbindung, sondern auch das Val Müstair, Livigno und sogar das Südtirol. Habe man bei Betriebsaufnahme des Tunnels 28-Tönner-Lastwagen befördert, seien jetzt 40-Tönner Usus. Ausserdem sei der Tunnel wichtig für die Redundanz, denn der Albulatunnel allein könnte die Anforderungen für den Güter- und Personenverkehr nicht mehr alleine bewältigen.
Ein Tunnel ist nie fertig.» Renato Fasciati Direktor RhB
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Mit mehr Tempo lässt sich mehr transportieren: Heute sind die Züge durch den Vereina mit 100 km/h unterwegs, mit dem «Capricorn» ginge es 20 km/h schneller. Bei einer Testfahrt sei man sogar mit 163.02 km/h unterwegs gewesen.