Trotz Bestmarke: Die Mehrkämpferin Liana Trümpi aus Glarus hadert mit drei Disziplinen
Am traditionellen Mehrkampf-Meeting in Landquart verbesserte das Glarner Siebenkampf-Talent Liana Trümpi mit 5539 Punkten ihre bisherige Bestmarke aus dem letzten Sommer. 39 Punkte mehr als bei den Schweizer Meisterschaften vor bald einem Jahr in Basel, als die Stadtglarnerin bei den U20 Rang zwei erreichte, totalisierte sie.
Doch richtig zufrieden zeigte sich die U20-EM-Neunte vom letzten Juli in Jerusalem nicht. Von «einem soliden Wettkampf» sprach die 19-Jährige nach den beiden anspruchsvollen Tagen. Und deutete an, dass sie sich mehr erhofft hatte. «Es ging nicht wirklich auf», sagte sie und beklagte enttäuschende Werte vor allem in den Wurf-Disziplinen Kugel und Speer (12,45/ 32,04 Meter), aber auch im Hochsprung (1,63 Meter). Ihr nahe liegender Schluss: «Es hat noch Luft nach oben.»
Im Laufen klappts
Zufrieden oder gar sehr zufriedenstellten sie hingegen die Leistungen über 100 Meter Hürden (13,77 Sekunden), über 200 Meter (24,23), im Weitsprung (5,96 Meter) oder auch die 2:25,18 Minuten über 800 Meter. Fünf Wochen verbleiben Liana Trümpi, um an ihren Mängeln zu arbeiten, um noch bessere Leistungen zu liefern.
An den Schweizer Meisterschaften in Winterthur Ende Juni peilt die Glarner Juniorensportlerin 2023 eine nochmals höhere Punktzahl an. Als U23-Athletin bietet sich ihr in dieser Freiluftsaison keine Möglichkeit für internationale Titelkämpfe.