Asylsuchende sind aus der Unterkunft in der Allmeind in Glarus ausgezogen
Das Bundesasylzentrum in der Zivilschutzanlage und Truppenunterkunft Allmeind in Glarus ist Anfang März geschlossen worden. Der Betrieb des Zentrums war von Anfang an auf fünf Monate befristet. Die Verantwortlichen ziehen laut einer Mitteilung des Kantons Glarus eine positive Bilanz.
Die Anlage wurde auf den 8. März geräumt, wie der Kanton schrieb. Betrieben worden ist die Asylunterkunft von Mitte Oktober an vom Staatssekretariat für Migration (SEM). «Die Zusammenarbeit funktionierte sehr gut. Der Kanton Glarus hat dem Bund in einer Notlage gerne geholfen», wird Audrey Hauri, Leiterin Hauptabteilung Soziales beim Kanton Glarus, in der Mitteilung zitiert.
Maximal 110 Asylsuchende konnten in der Allmeind untergebracht werden, wie das SEM auf Nachfrage schreibt. «Am 7. März waren noch 22 Personen im Zentrum. Sie wurden auf andere Zentren in der Asylregion Ostschweiz verteilt», schreibt SEM-Mediensprecher Samuel Wyss.