Brillante KI-Zukunft
Der Preis honoriere «erstaunliche Fortschritte bei Künstlicher Intelligenz (KI) mit dem Potenzial für einen weltweiten Durchbruch», beschreiben die vergebenden Partner aus Industrie und Forschung ihren Ansatz. Präsident ist «Mindfire»-Gründer und Initiant des seit Kurzem in Davos ansässigen «Lab42», Pascal Kaufmann. Während sich die Stiftung «Mindfire» einer KI «für alle, nicht nur wenige» verschrieben hat, wird am «Lab42» geforscht. Die Schweiz sei eine KI-Nation, sagt Kaufmann denn auch. «Insbesondere ist dies quantifizierbar, wenn man die Anzahl KI-Patente und auch die Anzahl der Publikationen im Bereich KI anschaut.» Daher sei es kein Zufall, dass der «Global Swiss AI Award» aus der Schweiz heraus vergeben werde. «Die Schweizer KI-Szene ist als fachliche Autorität weltweit anerkannt. Hierzu trägt vor allem auch der gute Ruf der Eidgenössischen Technischen Hochschulen, der Universitäten und der Fachhochschulen bei.»
Keine Konkurrenz
Es sei ein langweiliger Auswahlprozess gewesen, sagte Jury-Präsident Kaufmann bei der Vorstellung des Preisträgers. «Alle Jury-Mitglieder wählten Demis Hassabis.» Auf Einladung von «Mindfire» war der vielseitige Unternehmer – neben der Forschung in KI beschäftigt sich der Neurowissenschaftler auch mit Computerspielen und ist ein weltweit ausgezeichneter Schachspieler – nach Davos gekommen, um den Preis entgegenzunehmen. Daneben hatte er als Teil der offiziellen Alphabet/Google-Delegation auch von der Massierung der während des WEFs hier anwesenden VIPs profitiert.