Engadin Skimarathon bringt viel Geld
Der Engadin Skimarathon 2017 löste in der Schweiz eine Bruttowertschöpfung von 15 Millionen Franken aus, davon alleine über sechs Millionen in der Region Engadin. «Besonders das Engadiner Gastgewerbe profitiert vom jährlich wiederkehrenden Sportanlass», sagt Corina Rieser. Sie hat für Event analytics, dem Verbund der Hochschule für Wirtschaft Luzern und Rütter Soceco, die touristischen und volkswirtschaftlichen Effekte zum Engadin Skimarathon untersucht. Die Verfasser der Studie stellen fest, dass die grösste Langlaufveranstaltung der Schweiz nicht nur aus volkswirtschaftlicher Sicht ein Erfolg war. Auch waren die rund 13'000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer «ausgesprochen zufrieden» mit dem Event.
Die Schweiz profitiert ebenfalls
Was überraschen dürfte, ist, dass durch den Engadin Skimarathon in der Schweiz ein Gesamtumsatz von 33 Millionen Franken erwirtschaftet wurde. Dieser setzte sich aus den Ausgaben der Teilnehmenden und deren Begleitpersonen zusammen sowie aus den Aktivitäten des Veranstalters und weiterer Unternehmen im Eventumfeld.
«Aus den erzielten Umsätzen resultierte eine Wertschöpfung von insgesamt 15 Millionen Franken, davon wurden 6,2 Millionen Franken in der Region Engadin erwirtschaftet», heisst es in einer Medienmitteilung. Um diese wirtschaftlichen Wirkungen zu erzeugen, war ein Arbeitsvolumen von schweizweit rund 140 Vollzeitstellen notwendig. Gut die Hälfte der Arbeitsleistung wurde in der Austragungsregion erbracht.
Die aktuelle Studie ist im Zusammenhang mit der neuen Führung und der damit verbundenen neuen Strategie von Engadin Skimarathon in Auftrag gegeben worden. Die letzte Wertschöpfungsstudie wurde 2001 von der Universität St. Gallen erarbeitet. «Die neue Studie zeigt uns auf, wo wir noch Potenzial haben und wo die Ziele und Massnahmen noch optimiert werden müssen», sagt Präsident Urs Pfister.