Promi Big Brother: Über 300'000 Franken Schulden – jetzt macht die Zürcherin OnlyFans
Francesca Morgese ist bei «Promi Big Brother» eingezogen. Hinter der Zürcherin liegt eine ungewöhnliche Geschichte – von 28'000 Franken Schulden bis zum Reality-TV.
Francesca Morgese wagt den nächsten Schritt im Reality-TV. Die 28-Jährige aus Zürich gehört zu den Kandidatinnen und Kandidaten der neuen Staffel von «Promi Big Brother». Ein unbekanntes Gesicht ist sie in der Schweiz allerdings längst nicht mehr. Jetzt offenbart sie bei «Promi Big Brother» persönliche Einblicke in ihr Leben.
Francesca spricht über ihre OnlyFans-Einnahmen
Francesca Morgese verdiente 448'000 Franken im Monat. Auf OnlyFans verdiente Francesca mit intimen Aufnahmen dann einiges an Geld: Im ersten Monat habe sie circa 10'000 Franken verdient, so seien es im zweiten bereits 30'000 Franken gewesen. Ihren bislang höchsten Monatsverdienst beziffert sie nach eigenen Angaben auf fast 448'000 Franken.
Eigentlich ging sie zum Bachelor, um ihre Schulden loszuwerden, und in der Hoffnung, gutes Geld zu verdienen. Daraus wurde leider nichts. Deshalb entschied sie sich, den Weg mit der Plattform OnlyFans zu gehen.
Francesca Morgese erbte über 300'000 Franken Schulden
Francesca erbte einen grossen Berg Schulden von ihrem Vater. Zuvor habe er Rechnungen auf ihren Namen gestellt. Dabei sei es insgesamt um mehr als 340'000 Euro, somit über 316'000 Franken, gegangen. Francescas Mama starb früh an Krebs, als sie erst sieben Jahre alt war. Ihre Schwester und sie blieben alleine zurück.
Mit 18 Jahren hatte Morgese rund 28'000 Franken Schulden
Das heutige Leben von Francesca Morgese sah nicht immer nach Social Media, Luxusautos und Fernsehauftritten aus.
Mit 18 Jahren war die Zürcherin nach eigenen Angaben mit rund 28'000 Franken verschuldet. Morgese berichtete später öffentlich, dass sie damals ihre Ausbildung zur Dentalassistentin abbrach und versuchte, mit verschiedenen Jobs Geld zu verdienen.
Schliesslich wandte sie sich ans Sozialamt. Unterstützung bekam sie dabei nicht einfach ohne Gegenleistung: Morgese arbeitete nach eigenen Angaben in einer Werkstatt und zerkleinerte dort Metallteile für das Recycling.
Später erinnerte sie sich vor allem positiv an die Unterstützung in dieser schwierigen Phase. Über das Sozialamt sei unter anderem der Kontakt zu einer Stiftung zustande gekommen, die ihr Kurse an einer Kosmetikschule ermöglichte.
Dann gewinnt die Zürcherin «Der Bachelor Schweiz»
Einem grösseren Schweizer Publikum wurde Morgese schliesslich 2020 bekannt.
In der Schweizer Ausgabe von «Der Bachelor» kämpfte sie um Alan Wey – und erhielt am Ende dessen letzte Rose. Die Beziehung der beiden hielt nach dem Ende der Sendung allerdings nicht lange.
Für Morgese war die Show trotzdem der Startschuss für weitere Auftritte im Reality-TV. Später war sie unter anderem bei «Match in Paradise», «Match My Ex» und «Are You The One? – Realitystars in Love» zu sehen.
Nun folgt mit «Promi Big Brother» einer ihrer bislang grössten TV-Auftritte.
Mit OnlyFans und eigenem Business kommt der finanzielle Erfolg
Parallel zu ihrer Reality-TV-Karriere baute sich Morgese verschiedene Einnahmequellen auf.
Dazu gehörten ihre Tätigkeit im Kosmetikbereich, Social Media sowie der Verkauf digitaler Produkte. Bekannt wurde zudem ihr Account auf der Bezahlplattform OnlyFans.
Über ihre Einnahmen sprach die Zürcherin in der Vergangenheit immer wieder öffentlich. Bereits wenige Jahre nach ihrer finanziell schwierigen Zeit präsentierte sie auf Social Media einen völlig anderen Lebensstil.
Ihre frühere Schuldenzeit hat Morgese nach eigenen Aussagen trotzdem geprägt. Sie erklärte in der Vergangenheit, dadurch gelernt zu haben, ihr Geld einzuteilen und jeden Franken stärker zu schätzen.
Zuletzt sorgt ein Tacho-Video aus Zürich für Diskussionen
Auch abseits ihrer Fernsehauftritte sorgt Morgese immer wieder für Schlagzeilen.
Erst Ende Juli geriet die Zürcherin wegen eines Videos auf Instagram in die Kritik. Auf den Aufnahmen war eine Tachoanzeige von 152 km/h zu sehen, obwohl die betreffende Strasse bei Regensdorf im Kanton Zürich eine signalisierte Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h hatte.
Morgese erklärte anschliessend, die Anzeige sei im Rahmen einer Werbeaktion mithilfe von künstlicher Intelligenz verändert worden. Das entsprechende Video wurde später gelöscht.
Jetzt zieht Francesca Morgese zu «Promi Big Brother»
Nun wartet auf die 28-Jährige eine neue Herausforderung. Morgese gehört zum Cast der 14. Staffel von «Promi Big Brother».
Die neue Staffel startet am 5. Oktober. Morgese trifft dort unter anderem auf Box-Legende Axel Schulz, No-Angels-Sängerin Nadja Benaissa und weitere bekannte Persönlichkeiten.
Was die Zuschauer von ihr erwarten können, deutet die Zürcherin bereits selbst an: Sie verspricht für ihren Aufenthalt Energie, Emotionen und wohl auch das eine oder andere Drama.
Ihre bisherige Reality-TV-Karriere dürfte jedenfalls dafür sorgen, dass das Leben unter permanenter Beobachtung für Morgese kein völliges Neuland ist.