Trauriger Abschied für Stan Wawrinka: US Open verweigern Schweizer Legende die Wildcard
Für Stan Wawrinka wird es keinen letzten grossen Auftritt im Hauptfeld der US Open geben. Der 41-jährige Schweizer hat von den Veranstaltern keine Wildcard für das Turnier in New York erhalten. Besonders bitter: Wawrinka befindet sich in seiner letzten Saison als Tennisprofi. Ende 2025 hatte der dreifache Grand-Slam-Sieger angekündigt, seine Karriere nach der Saison 2026 zu beenden.
Wawrinka bekommt auch die letzte Wildcard nicht
Zunächst bestand für den Schweizer noch Hoffnung. Bei der ersten Bekanntgabe der Wildcards war ein Platz für das Männer-Hauptfeld noch offen. Später ergaben sich durch Verschiebungen im Teilnehmerfeld sogar weitere Möglichkeiten.
Doch Wawrinka ging leer aus. Unter anderem wurde eine frei gewordene Wildcard an den jungen US-Amerikaner Darwin Blanch vergeben. Die USTA setzt bei ihren Wildcards traditionell stark auf amerikanische Spieler sowie auf Plätze aus gegenseitigen Vereinbarungen mit anderen Grand-Slam-Nationen.
Einen konkreten Grund dafür, warum Wawrinka trotz seiner grossen Vergangenheit in New York nicht berücksichtigt wurde, haben die Veranstalter bislang nicht öffentlich genannt.
Sportlich hätte der Schweizer ohnehin eine Einladung benötigt: Aufgrund seiner aktuellen Weltranglistenposition war Wawrinka nicht direkt für das Hauptfeld qualifiziert. Die Entscheidung sorgt deshalb auch bei Tennisfans für Unverständnis.
2016 feierte Wawrinka in New York einen seiner grössten Siege
Denn Wawrinka ist nicht irgendein ehemaliger Spieler der US Open.
2016 gewann der Schweizer das Turnier. Im Finale bezwang er den damaligen Weltranglistenersten Novak Djokovic und holte damit seinen dritten Grand-Slam-Titel. Zuvor hatte er bereits die Australian Open 2014 und die French Open 2015 gewonnen.
