Nations League: Nati gewinnt zweimal 3:0 – jetzt folgen zwei Heimspiele in nur 72 Stunden
Besser hätte die Schweizer Nati kaum in die neue Nations-League-Saison starten können. Auf das überzeugende 3:0 in Nordmazedonien folgte am Dienstagabend ein weiterer 3:0-Auswärtssieg gegen Schottland. Besonders auffällig: Die Schweiz hat noch kein Heimspiel bestritten – und dennoch bereits sechs Punkte sowie ein Torverhältnis von 6:0 auf dem Konto.
Frühe Rote Karte bringt die Schweiz auf Kurs
Beim zweiten Gruppenspiel in Glasgow erhielt Schottlands Jack Hendry bereits in der elften Minute die Rote Karte. Der Verteidiger hatte Dan Ndoye unmittelbar vor dem Strafraum zu Fall gebracht.
Den anschliessenden Freistoss verwandelte Ricardo Rodriguez sehenswert zum 1:0. Der Schweizer Verteidiger zirkelte den Ball aus spitzem Winkel ins lange Eck.
Nach der Partie nahm Rodriguez sein Traumtor mit Humor. «Einfach super geschossen, oder?», fragte er im Interview mit SRF und sorgte damit auch bei seinen Teamkollegen für Lacher.
Trotz der langen Überzahl brauchte die Schweiz Geduld. Erst in der 55. Minute erhöhte Nico Elvedi nach einer Vorlage von Ndoye auf 2:0. Zeki Amdouni sorgte in der 82. Minute für den Endstand. Erneut kam die entscheidende Vorarbeit von Ndoye.
Amdouni ist an vier der sechs Tore beteiligt
Zeki Amdouni entwickelte sich in den ersten beiden Spielen zum auffälligsten Schweizer Offensivspieler. Beim 3:0 in Nordmazedonien bereitete er zunächst den Führungstreffer von Remo Freuler vor und erzielte anschliessend selbst zwei Tore.
Auch gegen Schottland traf der Stürmer. Damit war Amdouni an vier der bisherigen sechs Schweizer Treffer direkt beteiligt: Drei Tore erzielte er selbst, eines bereitete er vor.
