Schweiz & Welt
WWF und Pro Natura verzichten auf Beschwerde gegen Wolfsabschüsse
Am 5. und 6. Oktober wurden zwei Jungwölfe des Beverin-Rudels von der Wildhut erlegt. Dies, nachdem das Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement vier Jungwölfe zum Abschuss freigegeben hat. «Wir haben die Mitteilung zur Abschussverfügung am 3. Oktober erhalten,» erklären der WWF und Pro Natura Graubünden in einer gemeinsamen Medienmitteilung.
Man habe die Abschussverfügung in der Zwischenzeit sorgfältig geprüft und komme zum Schluss, «dass die Regulierung des Wolfsrudels gemäss den Vorgaben der eidgenössischen Jagdverordnung und des Wolfskonzepts rechtlich zulässig ist». Damit werde auf eine Beschwerde verzichtet. (sz)