Würth erneut mit mehr Umsatz
Die Würth-Gruppe verzeichnet im 1. Halbjahr 2019 einen Umsatz von 7,2 Milliarden Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 5,2 Prozent. Im Ausland wuchs der Umsatz um 6,3 Prozent.
Die deutsche Gruppe mit einem Sitz in Chur erwirtschaftet einen Umsatz von 3 Milliarden Euro, was einem Wachstum von 3,6 Prozent entspricht. «Die Baukonjunktur ist nach wie vor robust», lässt sich Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, im Hinblick auf die zweite Jahreshälfte zitieren. Das stärkste Wachstum im Konzern mit 13,8 Prozent verzeichnet die Geschäftseinheit Elektrogrosshandel.
Das Betriebsergebnis der Würth-Gruppe liegt im 1. Halbjahr 2019 mit 340 Millionen Euro unter dem Vorjahresniveau (2018: 400 Millionen Euro). «Die Rohertragsmarge ist unter Druck: Wir können die steigenden Einkaufspreise nicht 1:1 an unsere Kunden am Markt weitergeben», begründet Robert Friedmann das rückläufige Ergebnis. «Die nach wie vor hohen Investitionen in den Ausbau unserer Geschäftsbereiche belasten das Ergebnis zusätzlich, legen allerdings gleichzeitig die Basis für unser zukünftiges Wachstum. Wir gehen trotzdem davon aus, dass wir das Geschäftsjahr 2019 mit einem Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau abschliessen werden.» 2018 lag das Betriebsergebnis bei 870 Millionen Euro.
Die Zahl der Mitarbeitenden hat sich im 1. Halbjahr 2019 von 77‘080 Ende 2018 um 747 auf 77‘827 erhöht. Im Aussendienst beschäftigt der Konzern 33‘585 Mitarbeitende.
Wachstum auch in der Schweiz
Die Schweizer Gruppe, bestehend aus 19 Gesellschaften, erwirtschaftete in den ersten sechs Monaten 2019 einen Umsatz von 489,5 Millionen Euro, was einem Wachstum von 5,3 Prozent entspricht. Die Anzahl Mitarbeitender stieg um 4,5 Prozent auf total 1412 Personen. (kup)